Erste Maßnahmen

Reden ist Silber – schweigen ist Gold!

Diese alte Weisheit gilt im Strafverfahren nach wie vor. Das bedeutet: Bevor ich nicht weiß, was mir vorgeworfen wird, äußere ich mich nicht. Erst wenn eine Rechtsanwältin/-anwalt Akteneinischt genommen hat, ist klar, worum es überhaupt geht, welche Beweis zur Verfügung stehen und was noch zu erwarten ist.  Die Akteneinsicht kann nur eine Rechtsanwältin/-anwalt erhalten. Der Beschuldigte hat dazu kein Recht.

Deshalb empfiehlt es sich, sich  so früh wie möglich eine Rechtsanwältin/-anwalt zu nehmen. Auf diese Weise kann oftmals schadensbegrenzung betriben werden und wesentliche Weichen für das weitere Verfahren gestellt werden.

Der größte Fehler ist es darauf zu vertrauen, dass „da schon nichts kommen wird“, die Polizei den Vorgang nicht mehr weiterbearbeitet, oder vor Angst vor den Eltern die ganze Geschichte verheimlicht wird. Flattert erst einmal die Anklageschrift ins Haus, ist das Verfahren bereits weit fortgeschritten und die Zeit bis zur Hauptverhandlung wird knapp. Das bedeutet auch, dass die Zeit knapper wird, sich mit verscheidenen Mitteln im Verfahren zu verteidigen.

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